Das Android Software Development Kit (SDK) ist eine Sammlung von Programmen zur Softwareentwicklung fĂŒr Android. Allerdings ist es auch fĂŒr normale Anwender sehr nĂŒtzlich, man kann u.a. Recoverys flashen, Screenshots ohne Root erstellen und sich den Systemlog ansehen.
Das Android SDK ist fĂŒr Windows, Linux und Mac OS verfĂŒgbar und benötigt fĂŒr viele der Hauptfunktionen ein JDK.

Funktionsumfang

Neben den Tools zum Entwickeln von Apps stehen dem Benutzer folgende Komponenten zur VerfĂŒgung:

Installation

Im Folgenden wird die Installation unter Windows und Linux behandelt.

Windows

Als erstes lĂ€dt man sich die neueste Version fĂŒr Windows von der offiziellen Webseite herunter, am Besten die ausfĂŒhrbare .exe-Datei.[1] Nach einem Doppelklick öffnet sich das InstallationsmenĂŒ. Als erstes wird ĂŒberprĂŒft, ob ein JDK vorhanden ist. Ist dem so, wĂ€hlt man als nĂ€chstes den Installationspfad aus. Nun sollte das Android SDK installiert werden.
Nach der Installation öffnet sich der Android SDK Manager. Dort wÀhlt man aus, welche Komponenten noch heruntergeladen werden sollen. Möchte man nur adb, fastboot, ddms und einige andere Tools, so muss man Android SDK Tools und Android SDK Platform-Tools auswÀhlen.
Nun werden die Komponenten heruntergeladen.

Als nĂ€chstes empfiehlt es sich, die Umgebungsvariable so anzupassen, dass man spĂ€ter nicht immer den kompletten Pfad mit angeben muss (z.B. nur adb statt C:/Programme/Android/SDK/Tools/adb.exe) Dazu klickt man unter Windows XP mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz und klickt dort auf Eigenschaften. Es öffnet sich ein Fenster. Hier klickt man auf den "Erweitert"-Tab, dort wiederum auf den Button "Umgebungsvariablen". In der Kategorie "Systemvariablen" wĂ€hlt man "Path" und klickt auf Bearbeiten. An die Variable muss man nun die Pfade zu den Ordnern tools und platform-tools anhĂ€ngen. Nicht die gesamte Variable ĂŒberschreiben! In meinem Fall sehen die Pfade so aus:

;C:\Programme\Android\android-sdk\platform-tools;C:\Programme\Android\android-sdk\tools

Wichtig ist der Strichpunkt, der die einzelnen Pfade voneinander trennt. Auch den Strichpunkt am Anfang nicht vergessen! Bitte beachten: unter Windows Vista bzw. 7 kann der Vorgang um die Umgebungsvariablen anzupassen leicht abweichen.


Fertig! Von nun an sollte man das Android SDK ohne Probleme benĂŒtzen können.

Linux

HierfĂŒr gibt es ein sehr tolles Skript, es nimmt einem so gut wie die ganze Arbeit ab.[2] Das Skript downloadet das Android SDK, installiert es und Ă€ndert auch gleich die Umgebungsvariable, sodass man spĂ€ter nicht immer den ganzen Pfad angeben muss.
Das Skript sollte mit den meisten gÀngigen Distributionen funktionieren.

Folgende Befehle laden das Skript herunter, setzen die nötigen Rechte und fĂŒhren es aus.

wget http://linuxundich.de/static/android_sdk_installer.sh
chmod +x android_sdk_installer.sh
sudo ./android_sdk_installer.sh

Zum Schluss kann man noch auswÀhlen, welche Komponenten installiert werden sollen. Möchte man nur adb, ddms und fastboot, braucht man nur Android SDK Platform Tools auszuwÀhlen.

Einzelnachweise