Android One

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Android One
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Modell Karbonn Sparkle V, Spice Dream Uno und Micromax Canvas A1
Hersteller Karbonn, Spice und Micromax[1]
Eckdaten
Anzeige 4,5″ (11,43 cm), 854 x 480 Pixel
Prozessor

MediaTek Quad-Core-Prozessor, 1,3 GHz[2]


RAM 1 GB
Interner Speicher 4 GB
Speicherkarte microSD
Besonderheiten
  • Dual-SIM Funktionalität

Das im Jahr 2014 gestartete Android Go war ursprünglich eine Geräteserie von Google mit besonders preiswerten Android-Geräten für Schwellenländer. Ab 2017 steht Android Go aber für Geräte, die für wenigstens zwei Jahre mit Android-Updates versorgt werden sollen. Als Nachfolger für besonders preiswerte Android-Geräte in Schwellenländern wurde von Google im Jahr 2017 das Programm Android Go ins Leben gerufen.[3]

Erste Generation (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angesiedelt sind die Androidgeräte im unteren Preissegment und lassen sich Hardware-technisch im Einsteigerbereich einordnen. Hersteller der Geräte sind unter anderem Karbonn, Spice und Micromax.

Als erstes Land, in dem Geräte mit Android One verkauft wurden, war Indien. Damit wird direkt die Zielgruppe für diese Gerätegruppe getroffen. Das Hauptziel, die Verbreitung von Android in allen Ländern auszubauen, wird unter Anderem durch die aggressive Preispolitik erreicht. Ein Android One Gerät soll demnach umgerechnet zwischen 75 und 80 Euro kosten.

Als Betriebssystem war bei den ersten Smartphones mit Android One die Android-Version 4.4.4 KitKat "KitKat" vorinstalliert. Zudem sollen Updates direkt von Google ausgeliefert werden, was, besonders bei der Betrachtung der Update-Verzögerungen anderer Hersteller, positiv zu werten ist. Wie lange Android One Geräte mit den neuesten Android-Versionen versorgt werden, steht allerdings nicht fest.

Zweite Generation (2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am "neuen" (d.h. seit ca. 2017) Android One-Programm teilnehmende Hersteller verpflichten sich für bestimmte von ihnen produzierte Geräte nur eingeschränkte Änderungen an der verwendeten Android-Version vorzunehmen; weiterhin müssen die Geräte wenigstens zwei Jahre lang mit Updates versorgt werden. Außerdem sind monatliche Sicherheits-Updates zu liefern.[4]

Die Smartphones der zweiten Generation von Android One sind aber nicht mehr unbedingt auf die unterste Preisklasse beschränkt; so ist das Nokia 8 Sirocco mit einem Preis von anfänglich über 700 Euro der oberen Preisklasse zuzuordnen.[5]

Beispiele für Geräte mit Android One[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Android One: Googles neue preiswerte Smartphones kommen in den Handel" (text/html). Golem.de. Klaß & Ihlenfeld Verlag GmbH. 2014-09-15. Abgerufen am 2014-09-15. 
  2. "Android One: Google stellt 80-Euro-Smartphones vor" (text/html). CHIP.de. CHIP Digital GmbH. 2014-09-15. Abgerufen am 2014-09-15. 
  3. John Callaham (2018-04-02). "Best Android One phones – what are your options?" (in English). androidauthority.com. Abgerufen am 2018-07-23. 
  4. Julius Beineke und Alexander Spier: Das große Warten. Android-Smartphones im Update-Check. In: c't (Heise-Verlag). Nr. 16, 2018, S. 120-123.
  5. 5,0 5,1 Ingo Pakalski (2018-02-25). "Drei neue Nokia-Smartphones laufen mit Android One". golem.de. Abgerufen am 2018-05-20. 
  6. Tobias Költzsch (2015-09-18). "Aquaris A4.5. BQ bringt Android One nach Europa". golem.de. Abgerufen am 2018-07-23. 
  7. Christian Irion (2018-05-18). "Test Xiaomi Mi A1 Smartphone". notebookcheck.com. Abgerufen am 2018-05-20. Die Vorteile von Android One sind: Stock Android, regelmäßige Sicherheitsupdates und eine Updategarantie von zwei Jahren. 
  8. Scott Scrivens (2018-07-24). "Xiaomi Mi A2 and A2 Lite are official, both Android One with dual cameras and mid-range specs" (in English). androidpolice.com. Abgerufen am 2018-07-24. 
  9. Daniel Herbig (2018-07-24). "Android One: Xiaomi bringt Mi A2 und Mi A2 Lite nach Europa". heise.de. Abgerufen am 2018-07-24.