Samsung Galaxy Note 2

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Galaxy Note 2
(c) Samsung.com

(c) Samsung.com

Logo
Modell Galaxy Note 2
Hersteller Samsung
Amazon (Dtl.) Galaxy Note 2 bei Amazon Amazon
Verkaufsstart (Dtl.) August 2012[1]
Eckdaten
Anzeige 5,5" Super-AMOLED-HD / RGB-Matrix / 1280px x 720px / 267 ppi
Grafikprozessor (GPU) ARM Mali-400 MP
Kamera-Informationen 8MP / Autofokus / Video: 1920x1080
Frontkamera 1.9 MP
Prozessor

Samsung Exynos 4412 ( 1.6GHz ) Quad-Core


RAM 2GB / ca. 1.7GB nutzbar
Interner Speicher 16GB / ca. 10.3GB nutzbar
Speicherkarte ja / micro SD / max. 64 GB
Sensoren

Beschleunigungsaufnehmer
Geo-magnetischer Sensor
Gyro-Sensor
Lichtsensor
Näherungssensor
Barometer


Konnektivität
Mobilfunknetze

(GSM/GPRS/EDGE): 850, 900, 1800, 1900 MHz UMTS: 850, 900, 1700, 1900, 2100 MHz HSPA+: 21 Mbit/s; HSUPA: 5.7 Mbit/s;


Anschlüsse

Micro USB / 3.5mm Audio


Akkumulator
Typ 3.100 mAh Li-Ion
Sprechdauer
(laut Hersteller)
max. 35 Std.
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 151 × 81 × 9.4 Millimeter
Gewicht

182 Gramm


Besonderheiten

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Samsung Galaxy Note 2 ist noch größer und schneller als sein Vorgänger Galaxy Note. Das Note 2 überzeugt nicht nur durch die großen Abmessungen, sondern auch mit dem technischen Verbau.

Performance[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein auf 1,6 GHz getakteter Exynos-Prozessor mit vier Kernen treibt das Note 2 an. Dazu stehen satte 2 GByte Arbeitsspeicher und eine zugegeben nicht mehr taufrische Mali-400-GPU zur Verfügung. Zusammen mit dem flüssigen Android 4.1.2 Jelly Bean "Jelly Bean" Jelly Bean sorgt das für ein äußerst flottes Arbeitstempo. Ob beim Aufrufen der Kamera-App, beim Spielen, Surfen, Videoschauen, S-Pen-Nutzen oder Mailen: Der Umgang geht wunderbar flüssig von der Hand, sodass es bei der Arbeitsgeschwindigkeit überhaupt nichts zu meckern gibt.

Display[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die OLED-Anzeige des Galaxy Note 2 ist nicht nur riesig, sondern glänzt auch mit hervorragender Darstellung. Die Bewegungsunschärfen bei schnellen Kameraschwenks oder detailreichen Renn- wie Actionspielen sind ebenso fremd wie eine verwaschene Schwarzdarstellung, wie sie oft bei TFT-Displays anzutreffen ist. Besonders beim Spielen und Videoschauen spielt der Bildschirm seine größte Stärke aus - die enorme Bilddiagonale von 5,5-Zoll. Egal ob YouTube-HD oder eigenes hochauflösendes Videomaterial, das Bild bleibt selbst in Bewegung gestochen scharf. Aufwändige 3D-Spiele profitieren ebenfalls von der größeren Bildfläche, denn trotz Touch-Bedienung sehen wir beispielsweise in Real Racing 3 mehr von der Strecke als auf anderen Geräten, einfach weil unsere Finger weniger vom Spielgeschehen auf dem Bildschirm verdecken. Auch beim Lesen von Webseiten macht sich die Kombination aus HD-Display und großer Bilddiagonale sehr positiv bemerkbar. Auf anderen sehr hochauflösenden Geräten wird die Schrift ohne hereinzoomen stellenweise schwer lesbar. Ein Problem, dass auf dem Galaxy Note 2 nicht auftritt. Die Auflösung ist ausreichend hoch um ausfransende Texte und Pixel zu vermeiden, aber gleichzeitig niedrig genug um bei 100-Prozent-Seitenansicht noch bequem lesen zu können. Da der für OLED-Anzeigen typische erweiterte Farbbraum mit seinen sehr kräftigen Farben nicht jedermanns Sache ist, bietet das Galaxy Note 2 im Einstellungsmenü unter „Anzeige/Bildschirmmodus“ mit „Dynamisch“, „Standard“, „Natürlich“ und „Video“ gleich vier verschiedene Voreinstellungen an, wobei „Dynamisch“ den größten und „Video“ den kleinsten Farbraum bereithält. Hier entscheidet der Nutzer einfach nach Geschmack oder Einsatzbereich. Ein Schwachpunkt ist allerdings die magere Ausbeute bei der Helligkeit zu nennen. Dieses typische Manko für OLED-Displays kann auch das Note 2 nicht verbergen und liefert lediglich eine maximale Helligkeit von 268 cd/m2 ab. Im Gebrauch merkt man von diesem Manko allerdings kaum etwas. Zumal sich die durch Gorilla-Glas 2 geschützte Anzeige postwendend auf Berührungen und damit Befehle des Nutzers anspricht.

Kamera[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samsung spendiert für das Note II den gleichen Sensor wie für das Galaxy S III. Dementsprechend können Fotos mit bis zu 8 Megapixeln aufgenommen werden. Die Qualität verdient sich dabei nicht das Prädikat „bahnbrechend“ – für die Top-Klasse, in dem das Note 2 sowohl preislich als auch ausstattungsmäßig zu verorten ist, reicht es aber nach wie vor. Dementsprechend erreicht man bei einigermaßen passablen Lichtverhältnissen sehr gute Ergebnisse.

Akku[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Akku des Galaxy Note II lässt sich im Vergleich zu Smartphones mit Alu-Gehäuse leicht austauschen. Er bietet eine Kapazität von 3.100 Milliamperestunden, das sind noch einmal 600 Milliamperestunden mehr als beim ursprünglichen Galaxy Note. Hinzu kommen noch Einsparungen durch energieeffizentere Hard- und Software. Dementsprechend ausdauernd ist das Note II. Nach sieben Stunden intensiver Nutzung mit aktiviertem WLAN, GPS und eingelegter SIM-Karte zeigte der Akkuzeiger immer noch 64 Prozent an. Die Displayhelligkeit war dabei auf Autoregulierung gestellt. Eine halbe Stunde Film schauen in HD verbrauchte bei gleicher Konfiguration gerade einmal fünf Prozentpunkte. Bis zu zwei oder gar drei Tage, je nach Nutzungsintensität, sollten für Note II-Nutzer also drin sein. Grundsätzlich gilt allerdings auch hier, das die Akkulaufzeit von unteschiedlichen Umgebungseinflüssen und die Art der Nutzung, sowie der installierten Programme, abhängt.

S-Pen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

=> Hauptartikel: S-Pen Wie auch beim ersten Note findet der S-Pen Stylus seinen Platz an der Unterseite des Smartphone. Er lässt er sich deutlich besser greifen und herausziehen als sein Vorgänger. Der Stift ist jetzt länger, dicker und damit auch handlicher geworden. Er bringt eine Vielzahl an Sonderfunktionen mit. So können Sie zu jeder Zeit einen kleinen virtuellen Notizblock zücken oder freihändige Screenshots machen. Anmerkungen und Zeichnungen in Fotos kritzeln geht ebenso. Ein Annäherungssensor erkennt den Stift bereits wenige Zentimeter vor dem Aufsetzen auf dem Display. Schwebt er etwa über SMS oder Videos, öffnet sich ein Vorschaufenster. Das Note 2 erkennt den Druck in 1.024 Stufen, mit dem der Stift auf dem Display aufliegt. Wer zeichnet, kann durch höheren Druck dickere Linien zeichnen.

Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Design des Smartphones ist eine Mischung aus dem Design des Samsung Galaxy S 3 und dem Vorgängermodell des Galaxy Note. Wie für Samsungs Android-Geräte üblich, kommt als Gehäusematerial Kunststoff/Polycarbonat zum Einsatz, was bei der Größe des Samsung Galaxy Note 2 durchaus sinnvoll ist, denn so kann das Gewicht des 5,5 Zoll-Geräts mit ca. 180 Gramm noch relativ gering gehalten werden. Für gewöhnlich fühlen sich Geräte in der Größe sehr unhandlich an. Beim Samsung Galaxy Note 2 hingegen hat man dieses Gefühl keineswegs. Durch die geringere Breite liegt das Smartphone trotz der Größe aber noch bequem in der Hand. Das Note 2 lässt sich auch mit einer Hand noch gut bedienen, wobei man bei kleinen Händen natürlich schon Schwierigkeiten bekommt, den Menü-Button auf der anderen Seite mit dem Daumen noch zu erreichen.

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

http://www.androidnext.de/tests/samsung-galaxy-note-2/
http://www.netzwelt.de/news/94027_2-samsung-galaxy-note-2-test.html
http://www.cnet.de/88104721/samsung-galaxy-note-2-im-test/
http://www.computerbase.de/artikel/handys/2012/test-samsung-galaxy-note-ii/
http://www.chip.de/artikel/Samsung-Galaxy_Note_2-Handy-Test_57969906.html
http://www.gamestar.de/hardware/smartphones/samsung-galaxy-note-2/test/samsung_galaxy_note_2,680,3011622.html